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Werdener Kruzifix

Das Bildwerk des gekreuzigten Christus ist das älteste erhaltene Großkruzifix des Mittelalters aus Bronze. Es wurde um 1060 vermutlich in einer Werkstatt in Essen oder Werden geschaffen. Mehrere frühe Bronzearbeiten stehen mit Werdener Kunstwerken in Zusammenhang, so dass man hier oder auch im Essener Frauenstift eine Metallwerkstatt im 10. und 11. Jahrhundert vermuten kann. Auch die stilistische Nähe zur Kölner Kunst dieser Zeit verweisen darauf. Das Kruzifix zeichnet sich durch seine feine, detaillierte Ausarbeitung und die Erhabenheit des Gesichtsausdruckes aus. Die Augen sind geschlossen, der Kopf nur leicht nach vorne gesunken. Christus ist demnach im Typus des „stillen Dulders“ dargestellt, d. h. er ist bereits tot und sein Leiden hat ein Ende. Das Kreuz ist eine moderne Hinzufügung.

Das Werdener Kruzifix, auch „Helmstedter Kreuz“ genannt, wurde von dem Werdener Abt Hermann von Holten 1547 aus dem Kloster Helmstedt nach Werden gebracht. Er wollte es vor dem drohenden Bildersturm der Reformation retten.