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Tafelbilder

Vier Gemälde aus der Zeit zwischen 1485–1490, vom so genannten Meister des Bonner Diptychons gemalt, befinden sich in der National Gallery in London. Die Tafelbilder zierten einst einen Altar der Werdener Abteikirche, sein Mittelstück ist heute verloren. Die Ölgemälde zeigen acht Heilige sowie Szenen aus dem Leben des hl. Hubertus. Seine Bekehrung bei der Jagd und ein sich während der Messe ereignendes Wunder. Die aus diesen Motiven erkennbare, besondere Verehrung des hl. Hubertus ist für Werden seit dem Mittelalter bezeugt. So befinden sich im „nap s. Liudgers“ u.a. auch Reliquien des hl. Hubertus. Zudem war er Patron der von Werden abhängigen Kapelle in Heiligenhaus und seit dem 16. Jahrhundert einer der Altarpatrone der heute nicht mehr vorhandenen Stephanuskapelle. Vermutlich waren die Tafeln im Rahmen einer umfassenden Neuausstattung der Werdener Kirche entstanden, die Abt Anton (amt. 1484–1517) in Auftrag gab.

1847 wurden die Bilder von dem Mindener Kunstsammler Krüger erworben und 1854 an die National Gallery in London verkauft.