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Ludgerus-Gemeinschaft e.V.

Die Gemeinschaft des heiligen Liudger (CSL) und die Ludgerus-Bruderschaft schließen sich zur Ludgerus-Gemeinschaft zusammen.

 

Im Rahmen eines Konventes am 24. März 2018 haben sich die Gemeinschaft des heiligen Liudger (CSL) und die Ludgerus-Bruderschaft im Kardinal-Hengsbach-Haus versammelt.

Ein bereits seit vielen Jahren andauernder Prozess der Annäherung beider Gemeinschaften, der im letzten Jahr intensiviert wurde, fand an diesem Tag in der Zusammenführung beider Gemeinschaften seinen Abschluss.

 

Die beiden Gemeinschaften haben beschlossen ihre beiden Traditionen nunmehr unter dem Namen Ludgerus-Gemeinschaft e.V.  als Gemeinschaft kirchlichen Rechts gemeinsam fortzuführen.

Die neue Gemeinschaft wird weiterhin die Kirchenwache, Schatzkammerdienst versehen und am Ludgerusfest mitwirken.

 

Mitglieder und Vorstand der Ludgerus-Gemeinschaft stehen in allen Fragen rund um den heiligen Liudger und seiner Grabeskirche mit Rat und Tat gerne zur Verfügung.

Die Kontaktdaten finden Sie hier.

 

 

Communitas sancti ludgeri

Im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des 1150. Todestages des hl. Liudger 1959 trat ein Festkomitee zusammen, aus dem der Arbeitskreis St. Liudger e. V. hervorging. Dieser wurde am 28. Oktober 1959 durch Dr. Franz Hengsbach, Bischof von Essen, gegründet. Am 8. Dezember 1989 wurde dem Arbeitskreis besondere Ehre zuteil, als Bischof Hengsbach ihn zu einer Gemeinschaft kirchlichen Rechts, der Communitas sancti Ludgeri, erhob. Die Aufgaben der Communitas sancti Ludgeri umfassen die Förderung und Pflege der Verehrung des hl. Liudger, die Erhaltung der pastoralen und kulturgeschichtlichen Bedeutung des Heiligen und verschiedene Initiativen und Maßnahmen, zu denen u. a. die Kontaktpflege mit den Ludgerusgemeinden im In- und Ausland und die Herausgabe von Literatur über die Ludgerus-Basilika und den Klostergründer zählen.

Eines der wichtigsten Anliegen der Communitas war bereits zu Beginn ihres Bestehens die angemessene Präsentation der in Werden erhaltenen Kunstschätze. Unter tatkräftiger Mitwirkung des Arbeitskreises war es schließlich 1979/80 möglich, in Räumen der ehemaligen Benediktinerabtei eine Schatzkammer einzurichten.

Besonders die Organisation und Durchführung der alljährlichen „Umtragung der Gebeine des hl. Liudger“ am ersten Sonntag im September gehört zu den wichtigsten Anliegen der Communitas. Diese Reliquien-Prozession geht auf ein Gelübde des Abtes Bernhard von Wevelinghoven zurück, das dieser 1128 gegeben hatte, um eine Hungersnot von Werden abzuwenden.

 

Ludgerus-Bruderschaft

Die Werdener Ludgerus-Bruderschaft wurde am 27. August 1710 gegründet und am 15. Januar 1712 durch Papst Clemens XI. in einer Urkunde urkundlich bestätigt. Die päpstliche Urkunde nennt als Hauptanliegen der Bruderschaft Werke der Frömmigkeit und Nächstenliebe. Hierzu zählt seit 1963 auch die Wache in der Basilika und am Grab des hl. Liudger, welche von der Bruderschaft durchgeführt wird

Für die Aufsichtsführenden –sie tragen ihr Bruderschaftskreuz – ist die Zeit des Wachens zugleich eine Chance zu persönlicher Meditation, nicht zuletzt in der Intention, wie sie die erwähnte päpstliche Urkunde beschreibt: des Gebetes „sub invocatione Sancti Ludgeri“. Der wichtigste Dienst der gemeinsamen Frömmigkeit ist die Eucharistiefeier im Gedenken an den hl. Ludgerus an jedem Mittwochmorgen in der Krypta der Basilika. „Die Kluftmesse war immer“, sagen die „alten Werdener“. Sie ist die spirituelle und sakramentale Tradition der Ludgerus-Bruderschaft von Anfang an. Während dieser Messe ist für die Mitglieder der Ludgerus-Bruderschaft die Kraft des heiligen Liudger fast greifbar und so ist für sie ein Leichtes, den Geist des hl. Liudger lebendig zu halten.

Papst Clemens XI. schenkte der Bruderschaft eine geschnitzte Elfenbeinkette und ermächtigte den „Bruderschaftsmeister“, diese in Ausübung seines Amtes zu tragen. Das Schmuckstück befindet sich heute im Besitz der Pfarre St. Ludgerus und ist in der Werdener Schatzkammer ausgestellt.

Eine große Besonderheit: Die Ludgerus-Bruderschaft nimmt seit ihrer Gründung 1710 durch Abt Coelestin von Geismar Männer und Frauen auf.