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„Goldene Zeiten?“ – Sonderausstellung bis 23. Dezember

Bis zum 23. Dezember 2017 präsentiert die Schatzkammer St. Ludgerus in Essen-Werden in einer Sonderausstellung die neuesten Forschungsergebnisse zum frisch restaurierten Werdener Kruzifix.

 

Das Werdener Kruzifix ist eins der bedeutendsten Kunstwerke des 11. Jahrhunderts. Neben der Goldenen Madonna im Essener Dom gehört es zu den herausragendsten mittelalterlichen Schätzen des Ruhrgebiets.

 

Als 2008 in der angrenzenden Folkwang Hochschule ein Brand ausbrach, musste der komplette Bestand der Schatzkammer binnen kurzer Zeit evakuiert werden. Dabei stürzte das Werdener Kruzifix zu Boden und wurde so massiv beschädigt, dass eine Präsentation nicht mehr möglich war. Nach langer und intensiver Vorbereitung wurde die Restaurierung schließlich im Frühjahr 2016 beschlossen und von einer Fachkommission aus Kunsthistorikern, Restauratoren und dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland begleitet. Im Vorfeld der Restaurierungsarbeiten wurde das Kruzifix im LVR-LandesMuseum Bonn durch Diplom-Restaurator Frank Willer, gemeinsam mit dem Curt-Engelhorn-Zentrum in Mannheim, umfassend untersucht. Im Winter 2016/17 wurde die Restaurierung vom Hildesheimer Restaurator und Goldschmied Uwe Schuchardt in den Werkstätten des Hildesheimer Dommuseums erfolgreich durchgeführt. Spannende Ergebnisse der Untersuchungen ermöglichten nicht nur eine reibungslose und erfolgreiche Restaurierung, sondern brachten Licht ins Dunkel der Geschichte des Kruzifixes.

Vom 2. September bis zum 23. Dezember können Besucher in der Schatzkammer St. Ludgerus in Essen-Werden nun in der Sonderausstellung „Goldene Zeiten?“ einen intensiven Blick auf das frisch restaurierte Kruzifix werfen und gleichzeitig erfahren, welche unerwarteten Zusammenhänge sich zwischen diesem Kunstwerk und einem weiteren Kleinod der Schatzkammer aufgetan haben: Denn auch der sogenannte Kelch des Heiligen Liudger wurde in den vergangenen Monaten genauestens unter die Lupe genommen – ebenfalls mit sensationellen Ergebnissen.