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Die Schatzkammer

Die 1979 der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Sammlung präsentiert rund 80 Kunstwerke auf 240 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Schatzkammer St. Ludgerus bewahrt den Rest des einst sehr umfangreichen Schatzes der um 800 gegründeten ehemaligen Benediktinerabtei Werden. Die wichtigste Gruppe bilden frühmittelalterliche Schatzstücke, von denen einige, der Werdener Lokaltradition zufolge, direkt auf den Gründer der Abtei, den hl. Liudger, zurückgehen. Daneben gibt es zahlreiche Werke der Gold- und Silberschmiedekunst sowie Elfenbeinschnitzereien, Skulpturen und Reliefs, Gemälde und Handschriften. Außerdem bewahrt die Schatzkammer einen wertvollen Bestand spätmittelalterlicher und barocker Paramente.

Die Abtei Werden wurde 1802 im Zuge der Säkularisierung zwangsweise aufgelöst und enteignet. Preußen nahm die Abtei und sämtliche Güter in den Besitz – die Abteikirche wurde zur Pfarrkirche. Ein kleiner, aber kostbarer Teil des Schatzes blieb in Werden erhalten und ging in den Besitz der Pfarrgemeinde St. Ludgerus über. Zahlreiche Werke der Goldschmiedekunst, Gemälde, vor allem aber Handschriften und Urkunden hingegen wurden verkauft. Diese „verlorenen Kunstwerke“ sind heute in Museen, Bibliotheken und Privatsammlungen in der ganzen Welt verstreut. Ein wichtiger Bestand an frühmittelalterlichen Handschriften befindet sich in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.