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Büstenreliquiar der hl. Ida

Zur  Ausstattung der Werdener Abteikirche zählte einst das Reliquiar der hl. Ida von Herzfeld. Das Büstenreliquiar wurde vermutlich um 1480 in Köln aus Anlass der 500. Wiederkehr von Idas Heiligsprechung geschaffen.

Ida war die Tochter des fränkischen Grafen Theoderich und bezog mit ihrem Mann, Sachsenherzog Egbert, ein Lehen in Herzfeld, wo sie um 790 eine Kirche errichten ließ. Nach ihrem Tod im Jahr 825 wurde sie dort bestattet und 980 durch Bischof Dodo von Münster heilig gesprochen. Der dabei anwesende Werdener Abt Liudolf erhielt das Haupt der Heiligen als Reliquie für das Kloster an der Ruhr.

Im Zuge der Säkularisierung und der Auflösung des Werdener Klosters gelangte das Reliquienbehältnis 1802 zurück an die Herzfelder Pfarre, die bis dahin dem Werdener Kloster unterstellt war. Durch einen Bericht des Herzfelders Anton Husemann von 1857 ist die Übertragung des Reliquiars überliefert.

Die Büste wird heute in der Pfarrkirche in Herzfeld aufbewahrt. Noch bis ins 19. Jahrhundert enthielt sie eine Schädelreliquie der Heiligen.